Wer, wo oder was ist Rimpar? — Empolis Blog

Wer, wo oder was ist Rimpar?

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Außenansicht des Empolis-Standorts in Rimpar bei Würzburg

Wer, wo oder was ist Rimpar?

  • Der Codename eines geheimen Fifa-Kontos in der Schweiz
  • Die Metropolis „Empolis“
  • Ein hochgehandeltes brasilianisches Fußballtalent
  • Ein karibischer Piratengruß
  • Ein Mond des Uranus am Rande des Universums
  • Etwas anderes: _____________

So hatte damals meine Hobbyfußballmannschaft aus Karlsruhe gerätselt. Tja, solche Fragen muss man hinnehmen, wenn man zum unterfränkischen Standort von Empolis nach „97222 Rimpar“ geht.

Deshalb heißt es bei Empolis auch meist Standort „Würzburg-Rimpar“. Und das ist nicht falsch, denn:

  • Wir sitzen im Technologiepark Würzburg-Rimpar
  • Anders als die Flughäfen Frankfurt-Hahn oder Düsseldorf-Weeze ist Würzburg-Rimpar nur 10 km vom Würzburger Hauptbahnhof entfernt und mindestens einmal pro Stunde in 30 Minuten per Buslinie 450 direkt erreichbar

Um Bewerbern nun unseren Standort schmackhaft zu machen, kann ich also über die Vorzüge von Würzburg schreiben. An unserem Standort Bielefeld wurde genau das in einem sehr schönen Blogartikel gemacht. Nun seien wir ehrlich – unsere Bielefelder werden es mir sicher verzeihen – Werbung für Würzburg ist nicht nötig. So nenne ich schnell als Beispiele die Würzburger Residenz (UNESCO Weltkulturerbe), die Festung Marienberg, und unser s.Oliver Basketball-Bundesliga-Team. Als Universitätsstadt, mit über 28.000 Studierenden, ist in Würzburg auch während der Semesterferien – aus eigener Erfahrung – in der Kneipenmeile Sanderstraße nicht weniger los.

Lieber möchte ich ein wenig mehr über Rimpar schreiben. Zunächst eine Anekdote: Bevor sie 1850 die Investmentbank Lehman Brothers gründeten, emigrierten die Brüder aus Rimpar in die USA. Rimpar könnte man somit liebevoll als „Ursprung der Finanzkrise“ bezeichnen. Wirklich wissenswert sind dagegen die DJK Rimpar Wölfe aus der 2. Handball-Bundesliga. Mit unter 8.000 Einwohnern halten sich die Wölfe sehr wacker in einer Liga mit Clubs aus weitaus größeren Städten (siehe Abbildung 1, Durchschnittlich 133.000, Minimum 3.600, Maximum 550.000).

Handball Tabelle mit dem Team aus Rimpar

Abbildung 1: Tabelle der 2. Handballbundesliga mit Einwohnerzahlen, Quellen: www.dkb-handball-bundesliga.de (Tabelle), Wikipedia-Recherche (Einwohnerzahlen), 2018-05-05

 

Wie schön unser Standort in Rimpar ist, hat unser Mitarbeiter Tobias Stening 2017 gezeigt. Abbildung 2 sagt mehr als 1000 Worte.

rimpar-fb-post

Abbildung 2: So schön ist unser bayerischer Standort, 2017-05-16

Den Ursprung unseres Standorts bildet übrigens die 1992 gegründete STEP Stürtz Electronic Publishing GmbH. Diese konnte namhafte Unternehmen im In- und Ausland als Kunden gewinnen, unter anderem die Bundesdruckerei, Wolters Kluwer, Miele oder den Springer Verlag. Damit zählte STEP zu den führenden Softwarehäusern in Europa beim Thema „elektronisches Publizieren auf Basis von Standards“ (damals noch nicht XML, sondern SGML). Über mehrere Stationen, z. B. ab 1999 innerhalb der Bertelsmann Industrie AG, wurde STEP gemeinsam mit anderen Unternehmen zur Empolis Information Management GmbH.

Tatsächlich haben wir uns – obwohl somit schon seit 26 Jahren existent – die lockere Atmosphäre eines Start-ups bewahrt, kombiniert mit geballter Erfahrung.

Mittlerweile können wir auf eine lange Liste aus Erfolgen in unterschiedlichsten Industriebereichen zurückblicken. Neben Lösungen für die Automobilindustrie, das Verlagswesen, den Flugzeugbau oder das Versicherungswesen, implementieren wir auch Anwendungen zur Entscheidungsunterstützung oder zur Big-Data-Analyse. Dabei versuchen wir Branchen proaktiv voranzubringen, sei es durch leichtgewichtige cloud-und microservices-basierte Produkte und Lösungen, als auch durch die Mitgestaltung von Standards, wie z. B. den iiRDS.

Wirklich Lean-Start-up-mäßig arbeiten in Rimpar einige Mitarbeiter in einem unserer jüngsten Bereiche – Healthcare Analytics. Wir unterstützen zum Beispiel Radiologen dabei, aus großen Mengen an radiologischen Befundberichten zu lernen, z. B. um unnötige Untersuchungen zu vermeiden.
Passend dazu: Die Röntgen-Gedächtnisstätte in Würzburg erinnert daran, dass Prof. Dr. Wilhelm Conrad Röntgen dort 1895 die nach ihm benannten Strahlen entdeckte.

Aber auch in allen anderen Positionen am Standort, wie zum Beispiel als Projektleiter, als Softwareentwickler oder im Kundensupport, nutzen wir moderne und effiziente Methoden – von Kanban über Scrum bis hin zu agilem Projektmanagement. Und wenn jemand mal eine Pause braucht? Dann kann jeder in der großen Küche freie Getränke genießen oder die KollegInnen um Rat fragen. Der Spirit und die gegenseitige Unterstützung hier in Rimpar sind nicht selbstverständlich und machen jeden Tag aufs Neue Spaß.

Für alle Mitarbeiter von Empolis, aktuelle und potenzielle Kunden und interessierte Bewerber gibt es also genügend Gründe, um unseren bayerischen Standort zu besuchen. Wir freuen uns auf Euch!

 

Vielen Dank an die Kollegen Nora Blumhardt, Julia Drangmeister-Gawlas, Alexander Dürst, Andreas Klüter und Tobias Stening für die Mithilfe bei diesem Blogartikel.

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Über den Autor

Benedikt Kämpgen

Dr. Benedikt Kämpgen ist der Bereichsleiter „Healthcare Analytics“ bei Empolis. Er beschäftigt sich seit 2006 intensiv mit intelligenten Systemen, um größtmöglichen Nutzen aus großen, heterogenen Datenmengen zu ziehen. Entsprechende Kenntnisse durfte er als Abteilungsleiter am FZI Forschungszentrum Informatik, während der Promotion am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) und in seinem Studium der Informatik mit Nebenfach Medizin in Würzburg sammeln. Seinen Enthusiasmus für das „Maschinen-verständliche Web“ konnte er zu dieser Zeit u. a. in der Open-Source-Gemeinschaft von Semantic MediaWiki und in Standardisierungsbemühungen des World Wide Web Consortium (W3C) pflegen. Seit 2017 ist er bei Empolis. Mit Ehefrau und Sohn geht er gerne auf Reisen und versucht außerdem so häufig wie möglich Fußball und Tennis zu spielen.

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