Was soll man schon in Bielefeld? In der Stadt, die es nicht gibt? — Empolis Blog

Was soll man schon in Bielefeld? In der Stadt, die es nicht gibt?

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Bielefeld – die Stadt, die es nicht gibt

Meine kurze Antwort:
Einfach ein schönes Leben haben, sich an Kultur und Natur gleichermaßen erfreuen und zudem bei einem der deutschen Pioniere für künstliche Intelligenz arbeiten.

Klingt gar nicht so schlecht? Ist es auch nicht – es ist nämlich einsame Spitze.

Die etwas längere Antwort

Natürlich kann man sich nach Berlin, Hamburg, München oder Stuttgart begeben, wenn man Staus liebt, gerne Feinstaub atmet und gerne in überteuertem – und deswegen meist zu kleinen und/oder zu weit vom Geschehen entfernten – Wohnraum lebt. Bitte sehr.

Für alle, die das Leben genießen wollen, ist Bielefeld aber einfach eine hervorragende Wahl.  Leben in der ostwestfälischen Metropole bedeutet Großstadt mit dem Rad und die Natur vor der Tür – und nicht zuletzt: Bei der Empolis für einen Technologie-Pionier arbeiten zu können, der das Who is who der deutschen Industrie bedient.

Arbeiten in Bielefeld für einen deutschen Premium-Automobilhersteller? Einen Flugzeughersteller? Roboter-Hersteller? Empolis pflegt bereits seit vielen Jahren Kundenbeziehungen zu BMW, Porsche, Airbus, ABB – um nur einige Referenzen von unserer durchweg spannenden Kundenliste aufzuzählen. Und wir unterstützen diese und weitere Kunden bei der Digitalisierung unterschiedlichster Geschäftsbereiche – und das bereits seit Jahrzehnten aus unserer Region heraus.

Und das zudem sogar mit großem Spaß für alle Mitglieder des Team Empolis in Bielefeld.
Wir legen großen Wert darauf, dass jeder Mitarbeiter unsere Kundenbedürfnisse intensiv durchdringt. Dadurch erreichen unsere Mitarbeiter eine große Identifikation mit ihren Aufgaben, mit dem Unternehmen Empolis, mit den Projekten, in denen sie mitarbeiten – und eben mit dem Kunden, für den sie arbeiten. Unsere Kunden und unsere Projekte begeistern einfach – und unsere Art der Zusammenarbeit im „Team Empolis“ tut sein Übriges. Denn die exzellenten Ergebnisse für unsere Kunden können nur durch unsere rundum zufriedenen Mitarbeiter erreicht werden.
Das klingt dann z. B. so:

„Ich bin stolz darauf, bei Empolis in Bielefeld zu arbeiten, weil ich am Ende eines Projekts den Nutzen und Erfolg direkt erleben kann. Dann bin ich auch etwas stolz darauf, dass ich den Weg dahin maßgeblich mitgestalten konnte.“

Gut – an der Zweitligazugehörigkeit unseres Fußballvereins DSC Arminia Bielefeld könnte sich nach zehn Jahren Abstinenz aus der ersten Liga mal wieder etwas ändern. Auf der „Alm“, wie die Schüco-Arena von den Fans oft noch genannt wird, mal wieder einen Sieg gegen die Bayern zu feiern – das wird wirklich mal wieder Zeit. Aber die nächste Aufstiegsfeier kommt bestimmt!

Die noch längere Antwort, für alle Fakten- und Checklisten-Liebhaber

Erst mal ein paar Fakten:
Obwohl sich seit Jahrzenten hartnäckig das Gerücht hält, Bielefeld gäbe es gar nicht (siehe Bielefeldverschwörung), kann die Stadt mittlerweile auf eine über 800-jährige Geschichte zurückblicken. 1214 gegründet, hat sich Bielefeld zur modernen Großstadt entwickelt. 330.000 Menschen leben hier und machen Bielefeld zu einer der 20 größten Städte Deutschlands.

Bielefeld ist eine junge Hochschulstadt mit rund 35.000 Studierenden. Der Bielefelder Campus entwickelt sich gerade zu einem der modernsten Hochschulstandorte Deutschlands.

Die Bielefelder Sparrenburg in der AbenddämmerungKontrast zum jungen Hochschulstandort: Die Sparrenburg in Bielefeld (Foto: CC-BY-2.0 Leon Ziegler/Flickr)

Das Bielefelder Wahrzeichen ist die mittelalterliche Sparrenburg auf dem Sparrenberg. Sie liegt einerseits direkt am Stadtzentrum und zudem an einem der schönsten Höhenwanderwege Deutschlands, dem 158 Kilometer langen Hermannsweg.

Mit insgesamt 15 Museen bietet Bielefeld eine reiche Auswahl unterschiedlichster Richtungen. Der Publikumsmagnet davon ist die Bielefelder Kunsthalle, mit überregional beachteten Sonderausstellungen und faszinierender Architektur.
Bielefelds Kulturszene ist auf Straßen, Plätzen, Theatern, Ateliers und Galerien das ganze Jahr über mit großartigen Veranstaltungen präsent.

Neben wirtschaftlicher Stärke, wissenschaftlicher Innovation und kultureller Dynamik prägt das soziale Engagement die Stadt auf einzigartige Weise. Was mit Pastor Bodelschwingh vor knapp 150 Jahren in Bethel begann, setzt heute echte Maßstäbe in der Betreuung und Versorgung kranker, alter, wohnungsloser und bedürftiger Menschen. Die v. Bodelschwinghschen Stiftungen Bethel und das Evangelische Johanneswerk gehören mit 20.000 Mitarbeitern zu den größten diakonischen Einrichtungen und machen Bielefeld zur europäischen Hauptstadt der Diakonie.

Bürgerpark in Bielefeld mit SpringbrunnenAuch so sieht Bielefeld aus: Bürgerpark mit Springbrunnen (Foto: CC-BY-2.0 Zefram/Wikimedia Commons)

Bielefelds reizvolle Lage am Teutoburger Wald bietet herrliche Panoramablicke und eine abwechslungsreiche Freizeitgestaltung unter freiem Himmel. Wandern, joggen, klettern, Rad fahren – Bielefelds Stadtparklandschaft ist erlebnisreich. Kesselbrink heißt das neueste Ausflugsziel in der Innenstadt. Der größte innerstädtische Skatepark Europas bietet jede Menge Raum für spektakuläre Sprünge auf dem Skateboard oder dem BMX-Bike.

Und zu guter Letzt bietet Empolis in Bielefeld ein modernes Arbeitsumfeld, für den vermutlich einzigen Arbeitgeber in der Region, der künstliche Intelligenz schon seit über dreißig Jahren in seinen Produkten und Kundenprojekten gewinnbringend einsetzt. In einem Team, welches mit größter Begeisterung die Möglichkeiten der Technologie maßgeschneidert für die Empolis-Kunden nutzt.

Und hier noch mal zum Abhaken, was Bielefeld bietet

Kultur: Theater, Kinos, Clubs, Kunst, Museen, Restaurants, Biergärten – alles da, was das Herz begehrt.

  • Internationale Musiker? Kommen in den Ringlokschuppen – oder, bevor Sie richtig bekannt sind, ins Forum.
  • Kunstausstellungen von überregionalem Interesse? Die Kunsthalle ist schon von außen ein Meisterwerk, die Ausstellungen auf hochgelobtem Niveau.
  • Theater? Das altehrwürdige Stadttheater und das Theater am Alten Markt sowie einige kleinere Theater buhlen um Publikum – mit gefeierten Aufführungen.
  • Tanzen? Neben dem Ringlokschuppen, die renommierten Musiker und DJs aus der ganzen Welt anziehen, gibt es etliche weitere Clubs und Discos.
  • Kino? Zwei große Multiplexkinos und zudem diverse kleine Programmkinos bieten etwas für jeden Geschmack.
  • Restaurants? In jeder Preislage und mit jeder kulinarischen Ausrichtung – in der warmen Jahreszeit zudem der Abendmarkt auf dem Klosterplatz in der Altstadt – mit Streetfood und viel Raum, Essen und Getränke zu genießen
  • Biergärten und Kneipen? Gibt es in allen Stadtteilen, insbesondere aber im Zentrum und im Bielefelder Westen, nahe der Universität. Für alle Altersgruppen und für jeden Geschmack gibt es das Passende.
  • Shopping? Neben den belebten Fußgängerzonen in der schönen Altstadt und der modernen Neustadt gibt es mit dem Loom eine frisch eröffnete, große und topaktuelle Shoppingmall, in der man in der Innenstadt auch bei schlechtem Wetter stundenlang zwischen den über hundert Geschäften flanieren kann. Außerdem gibt es in der alten Leineweberstadt einige renommierte Hersteller, die mit Outlets das gleichermaßen mode- und preisbewusste Publikum anlocken.

Natur: Ich selbst bin begeisterter Läufer und mindestens so begeisterter Familienvater. Und da ist eine Großstadt, die von einem Mittelgebirge durchzogen wird, geradezu ideal: Ausgedehnte Spaziergänge durch den Wald? Durch den Teutoburger Wald z. B. auf den gut 150 Kilometern des Hermannsweg, zwischen Rheine im Emsland und dem lippischen Detmold möglich. Dort kann ich zudem meine Ausdauerläufe machen – auf immer neuen Strecken, immer durchs Grüne und immer nahe der Innenstadt von zu Hause aus in den Wald starten: perfekt. Für die hartgesottenen Läufer gibt es dann einmal im Jahr den Hermannslauf: 31,1 km und knapp 600 Höhenmeter vom Detmolder Hermannsdenkmal über den Hermannsweg zur Bielefelder Sparrenburg – zusammen mit rund 7.000 begeisterten Läufern.

Infrastruktur: Für mich gehört zu einer ernstzunehmenden Stadt auch eine Straßenbahn. Da bedient Bielefeld mit dem – früher mal weltweit kleinsten – U-Bahn-Netz und den ungezählten überirdischen Stadtbahnstationen das gesamte Stadtgebiet. Und wenn es doch mal etwas weiter weg sein muss: Mit der Bahn zum Beispiel in zweieinhalb Stunden nach Berlin oder mit dem Auto über die A2 nach Westen und Osten oder über die A33 in den Norden oder Süden: Bielefeld ist optimal angebunden. Und am schnellsten Fliegen kann man vom Flughafen Paderborn-Lippstadt, wo man mit Autofahrt und Einchecken eine Stunde nach der Abfahrt in Bielefeld schon am Gate sitzt.

Bildung / Universitäten: Selbstverständlich hat Bielefeld in allen Schulformen die passende Schule für den Nachwuchs. Und mit den Universitäten in Bielefeld und Paderborn haben wir auch die passenden Partner vor Ort, mit denen Empolis bereits zusammenarbeitet und diese Kooperationen auch noch ausweitet – und von denen wir schon einige Studenten für eine Mitarbeit bei uns begeistern konnten.

Arbeitgeber: Empolis. Und natürlich gibt es auch einige weitere hochinteressante Unternehmen – aber wer bei einem der Pioniere Künstlicher Intelligenz arbeiten möchte, der kommt eben zur Empolis.

 

 

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Über den Autor

Rainer Terlutter

Rainer Terlutter, seit 1998 bei Empolis. Als Director Professional Services für eine Vielzahl von Projekten, u. a. im Bereich Automotive, verantwortlich.

2 Kommentare

  1. Frank von Thienen am

    Rainer, charmant wie immer….
    Gut, ich wohne jetzt zwischen GT und BI, aber in Summe stimme ich Dir zu…..
    Ich muss mal ein paar Tipps von Dir besuchen
    Greetz
    Frank

  2. Ich lebe schon immer in Bielefeld und wäre sofort weg wenn es mir finanziell möglich wäre.
    Furchtbare Ämter und Behörden , ein langweiliges , oder zum Teil gar kein Angebot zum Tanzen und ausgehen, …die paar Museen hat man schnell durch und die unzähligen Kaffeewirtschaften sind unverschämt teuer. Die kinolandschaft ist durch zwei Kinoriesen plattgemacht worden und völlig verwaist.
    Kultur gibt es nur in dem Rahmen, den Bielefeld auch als solche ansieht und die westfälische Sturheit und das offentkundliche Desinteresse an anderen Menschen, machen das Leben in dieser Stadt nicht wirklich lebenswert.
    Hier wirtschaftet jeder nur in seine Taschen und allen scheint alles recht egal zu sein.
    Bielefeld ist vom empfinden nur eine Großstadt, wenn man zuvor in einem Dorf gewohnt hat . Dazu stinkt die Stadt seit Jahren immer mehr, weil Bielefeld sein bisschen Verkehr noch nicht mal in den Griff bekommt.
    Der öffentliche Nahverkehr ist teurer und schlechter ausgebaut , wie in sonst keiner grosssadt . Um wirklich pünktlich zur arbeit zu kommen, kann man Bus und Bahn hier getrost vergessen.
    Jugendliche haben keine offenen Sporthallen oder sonstiges zur Verfügung und es wird auch nichts für Kinder investiert.
    Sogar Spielplätze für die kleinen mussten wir in Eigeninitiative finanzieren und herrichten.
    Bielefeld tut für seine Bürger einfach nichts, was das Leben hier lebenswerter macht.
    Man hat den Eindruck, als wenn hier einfach noch alte Dorfkrämerei herrscht.
    Architekten und Baufirmen sind schon lange in anderen Städten aktiv, weil das Bauamt für Schneckentempo und völlig Zeitlupentempo in ihren Entschluss – verhalten bekannt ist.
    Hier kommt nichts rein und es geht nichts raus.
    Ein Leben in Bielefeld ist vom Stillstand geprägt.
    Aber….wer es mag….
    Der kann hier auf dem Land wohl glücklich werden….

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