Wie schafft man neuronale Partnernetzwerke? – Der Empolis Partnertag in Bad Dürkheim — Empolis Blog

Wie schafft man neuronale Partnernetzwerke? – Der Empolis Partnertag in Bad Dürkheim

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Rund 30 Vertreter unterschiedlicher Unternehmen haben sich am 18. & 19. Juni zum 3. Empolis Partnertag mit dem Titel „Neuronale Partnernetze“ im idyllischen Bad Dürkheim in der Pfalz zusammengefunden. Dabei wurden in entspannter und kreativer Atmosphäre die Impulse der Referenten aufgenommen, um daraus neue, gemeinsame Lösungs- und Geschäftsansätze abzuleiten.

Empolis Partnertag: Gruppenbild der neuronalen Partnernetze

„Künstliche Intelligenz“ ist derzeit das Hype-Thema und nicht wenige Unternehmen erhoffen sich dadurch die schnelle, einfache, problemlose und ressourcenfreie digitale Transformation ihres eigenen Unternehmens. Reinhard Karger, Unternehmenssprecher des Deutschen Forschungszentrums für Künstliche Intelligenz (DFKI), hat in seinem Vortrag über schwarze Schwäne und gläserne Decken sehr eindrucksvoll vermittelt, worin der Unterschied zwischen derzeitig Machbarem („schwache KI“ – Spezialisierte und begrenzte Anwendungen können gelöst werden) und Utopie („starke KI“ – Die KI kann auch breitgefächerte Probleme verstehen und lösen, auf die sie nicht explizit ausgerichtet wurde) besteht.

Neuronale Partnernetze: Reinhard Karger beim Vortrag

Reinhard Karger beim Vortrag am Empolis Partnertag 2018

 

Markus Hirsch (Magic Software) und Dr. Hans-Josef Hesse (Empolis) griffen den Punkt auf, dass neue, digitale Geschäftsmodelle und KI zunächst einen wesentlichen Input benötigen – nämlich Daten. Um diese Daten und das Wissen in Unternehmen einfach zu erschließen und nicht wie Goldgräber im Wilden Westen zu agieren, steht die Verbindung der Magic xpi Integrationsplattform mit der Empolis Smart Cloud zur Verfügung.

Neuronale Partnernetze: Dieter-Deffert beim Vortrag

Dieter Deffert beim Vortrag am Empolis Partnertag 2018

Wie dieses erschlossene Wissen im Rahmen eines „Minimal Viable Product“ (MVP) dann konkret einen Servicetechniker anleiten und unterstützen kann, war Schwerpunkt des Vortrags von Jörg Neumann (Acando) und Dr. Benjamin Adrian (Empolis). Ohne einen Kontext, bei dem unterschiedliche Informationsquellen und -formate wie 3D-Modelle, Serviceberichte und Diagnoseprozeduren zur richtigen Zeit bereitgestellt werden, lässt sich heutzutage kaum noch ein effizienter und wettbewerbsfähiger Service realisieren. Die Kombination der intuitiven und prozessorientierten Frontends von Acando mit den einfach zu integrierenden Services der Empolis Smart Cloud erlaubt die effiziente Entwicklung derartiger Applikationen.

Peter Vrenken (Atos) und Ralf Hettesheimer (Empolis) stellten den „Augmented Field Worker“ live und in Aktion vor, was nicht nur vor, sondern auch hinter den Gläsern der HoloLens für ein staunendes Publikum sorgte. Die richtige Information zur richtigen Zeit aus der Empolis Smart Cloud integriert in den richtigen Prozess auf dem richtigen Endgerät bei Atos – diese Live-Demo hat über das Ende der Veranstaltung hinaus für interessierte Fragen und spannende Diskussionen gesorgt.

Wer das Unternehmen Salesforce bisher mit „klassischem“ CRM in Verbindung gebracht hat, konnte sich durch den Vortrag von Christian Löffler (Salesforce) und Eddie Mönch (Empolis) ein eindrucksvolles Bild darüber verschaffen, wie eine starke Plattform Basis für innovative Cloud-Lösungen in unterschiedlichen Anwendungsszenarien und Branchen sein kann. Mithilfe von Empolis Service Express for Salesforce lassen sich Serviceprozesse noch effizienter abbilden und Einstein Analytics wird intelligenter. In Kombination mit der IIoT-Lösung Empolis Service Diagnostics steht damit auf der Salesforce-Plattform eine KI-gestützte End-To-End-Service-Knowledge-Plattform zur Verfügung – vom Signal bis zur Aktion.

Zurück zu den Daten, und damit zur Erschließung von verborgenem Wissen, führte uns der Vortrag von Dr. Igor Schnakenburg (Detecon) und Alexander Firyn (Empolis). Ihre gemeinsamen Aktivitäten rund um die Verwendung von Deep-Learning-Algorithmen zur Erkennung von Zusammenhängen zwischen Ereignissen auf Basis von Tweets haben sie ebenfalls anhand einer Live-Demo eindrucksvoll vorgeführt.

Alle Impulse wurden aufgenommen, diskutiert und in Form eines neuronalen Partnernetzes an der Foto-Pinwand eindrucksvoll dokumentiert. Es ergaben sich bereits eine Reihe von Ansätzen, diese innovativen Lösungen in gemeinsamen Projekten zu realisieren, um unsere Kunden bei ihrer digitalen Transformation optimal zu unterstützen.

Wir freuen uns auf ein baldiges Wiedersehen, spätestens anlässlich der „Empolis Exchange“, unserem Technical Summit in Darmstadt am 7. September 2018.

Nochmals vielen Dank an alle Referenten und Teilnehmer, dass sie durch ihre Teilnahme, ihr Mitwirken und ihre Anregungen unseren 3. Partnertag zu einem „Neuronalen Partnernetzwerk“ haben werden lassen.

 

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Über den Autor

Dieter Deffert

Dieter Deffert verantwortet das Channel- und Partnergeschäft der Empolis. Bereits während seines Studiums der Mathematik mit Nebenfach Betriebswirtschaftslehre und Vertiefungsfach Informatik sammelte er erste berufliche Erfahrungen bei der IBM und eps Bertelsmann (heute Empolis) als Software-Entwickler. Seit 1994 bekleidete er dort verschiedene Positionen, die ihn von der Softwareentwicklung über Projektmanagement zu Produktmanagement und Abteilungsleitung führten. Die operative Leitung des THESEUS-Programmbüros, dem mit einem Gesamtbudget von über 200 Mio. Euro größten IT-Förderprojekt in Deutschland, war von 2006 bis 2009 eine weitere wesentliche Station seiner Laufbahn. 2010 wechselte Herr Deffert in die Geschäftsleitung der AWEK AG in Barsbüttel, wo er das Produktgeschäft und die Softwareentwicklung von Retail-Lösungen verantwortete. Mit der Ausgründung der Empolis 2012 kehrte er zurück und übernahm als Mitglied der Geschäftsleitung die Akquise strategischer Kunden und Projekte.

1 Kommentar

  1. Hallo Dieter,
    euer Partnertag hat wirklich einige neue Erkenntnisse für mich gebracht. Besonders interessant fand ich den Vortrag von Hr. Karger. Ich glaube, das Thema KI wird uns immer häufiger begegnen.
    Spannend war, was die EMPOLIS Partner in Ihren Vorträgen zum besten gegeben haben, viel innovatives.
    Vielleicht bahnt sich ja auch eine Partnerschaft zwischen EMPOLIS und AMPLEXOR an. Das kann zwar noch ein bisschen dauern, aber bis Jahresende kann ich mehr dazu sagen.

    Ein Lob für die Wahl der Location und die gute Organisation.

    Last but not least: Ein besonderes Vergnügen war das Wiedersehen von zahlreichen ehemaligen Kollegen. Das macht einfach Spaß nach so vielen Jahren.

    Herzliche Grüße
    Barbara

    P.S. Bei Gelegenheit sehe ich dem Link für ein Download der Vorträge entgegen.