SMART INFORMATION MANAGEMENT

Schon wieder ein neuer Begriff? Schon wieder eine neue Definition? Keine Angst, denn hinter Smart Information Management (SIM) steckt Altbekanntes – aber neu kombiniert. Es folgt der Logik „Hier wächst zusammen, was zusammen gehört“. Künftig möchten wir Ihnen an dieser Stelle erläutern,  wo der Nutzen von SIM liegt. Was man konkret damit machen kann und welche Wettbewerbsvorteile es bringt. Wir werden das Thema ganz praktisch anhand von Projektbeispielen in konkreten Unternehmensszenarien darstellen. Beispielsweise der Automobil-, -Flugzeug-, Telekommunikations- oder Heizungsbaubranche. Aber erst einmal kurz zur Theorie:

„Smart Information Management steht für die ganzheitliche Erstellung, Verwaltung, Analyse und intelligente Verarbeitung aller für ein Unternehmen relevanten Informationen, unabhängig von Erzeuger, Quelle, Format, Anwendung, Nutzer, Ort und Device. Smart Information Management vereint hierzu Component Content Management und Knowledge Management.“

Informationen – in Ordnung. Aber jedes größere Unternehmen speichert doch bereits mehrere Terabyte an Daten, die es zu erschließen gilt ‒ erzeugt von Nutzern, Anwendungen, Maschinen oder Sensoren. Jeder redet von „Big Data“ ‒ die Suche nach dem Begriff liefert in Google 31.000.000 Ergebnisse.

Also „Big Data“ – „Big Problem?“

Damit das Datenwachstum nicht in einem Datenchaos endet, ist Software gefordert, die die Komplexität dieser Herausforderung in den Griff bekommt. Software, die das darin enthaltene Wissen extrahiert und Fachbereichen und Mitarbeitern in Echtzeit zur Verfügung stellt. Schon lange liefern wir solche leistungsfähigen Wissensmanagement- und Content Management Lösungen. Sie werden erfolgreich bei Unternehmen und Organisationen eingesetzt, um große strukturierte und unstrukturierte Datenmengen zu verarbeiten.

Dabei stellt nicht nur die bloße Menge dieser Daten eine Herausforderung dar, sondern auch die Art und Herkunft dieser Daten. Traditionelle Business Intelligence Systeme verarbeiten schon sehr lange strukturierte Daten. Schwieriger ist die Verarbeitung, Strukturierung und Analyse der Daten, die mit dem geänderten Kommunikationsverhalten einer mobilen Informationsgesellschaft besonders rasant wachsen: Unstrukturierte Daten, wie sie beispielsweise in Texten, Geschäfts- und PDF-Dokumenten, Webinhalten, Social Media, Video, Audio, Grafiken und digitalisierten Artikeln und Büchern vorkommen. Eine maschinelle Verarbeitung wie bei strukturierten Daten ist hier mit unseren Lösungen möglich.

Unstrukturierte Daten – die besondere Herausforderung

Smart Information Management  „versteht“ unstrukturierte Daten, wie z.B. Text. Es zeichnet diese Inhalte semantisch aus und transformiert sie in Wissen. Damit erfolgen Analysen anhand von Sinnzusammenhängen und Verknüpfungen. Unstrukturierte Inhalte werden sinnvoll mit strukturierten Daten verknüpft. So optimiert Smart Information Management geschäftskritische Prozesse und erlaubt sicherer in dynamischen und unsteten Märkten zu entscheiden, aktuelle Entwicklungen besser zu verstehen und umfassendere Voraussagen für die Zukunft zu treffen.

Ein Beispiel ist der A380, der Superjumbo von Airbus.

Smart Information Management kommt also immer dort zum Einsatz, wo riesige Datenmengen aus den unterschiedlichsten Quellen effizient zur Generierung von geschäftsrelevantem Wissen genutzt werden sollen. Bergen immer mehr Daten also auch immer mehr Wissen? Oder gibt es Grenzen? Und für welche Unternehmensbereiche könnte SIM besonders sinnvoll sein? Was meinen Sie?

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Autor: Martina Tomaschowski, Vice President Marketing & PR, Attensity Europe GmbH